NEUE UMDENKER SEITE

wir sind umgezogen und die neue seite steht jetzt so gut wie fertig da! auf der neuen seite gibt es mehr möglichkeiten, deswegen habe ich mich entschlossen eine neue seite anzufertigen. wir alle würden uns freuen, wenn sie unsere neue seite besuchen, es LOHNT sich! VERSPROCHEN. LINK: http://die-umdenker.pytalhost.de/ euer umdenker r.h.p.

Vorwort

Mit dieser Seite wollen wir euch zeigen wie ernst der Klimawandel für die Menschen ist und das wir was dagegen machen KÖNNEN und MÜSSEN. Es ist noch nicht zu spät!

LIVE EARTH

Am 07.07.07 fand auf unserer Erde das größte Benefizkonzert aller Zeiten, das von Al Gore ins Leben gerufen wurde, statt. Die Konzerte, die in New York, London, Johannesburg, Rio de Janeiro, Shanghai, Tokyo, Sydney, Hamburg und Istanbul statt fanden, wurden 24 h im TV LIVE übertragen. Das außergewöhnlichste Konzert fand in der Antarktis statt, aber die einzigen Zuschauer dort, waren Pinguine. Aber ca. 2 Milliarden Menschen in ca. 120 Ländern verfolgten das Ereignis. 150 Bands sangen gegen den Klimawandel. Von den Red Hot Chili Peppers bis zu Bon Jovi war fast jeder bekannte Star zu sehen und zu hören.
Al Gore hat ebenfalls am 07.07.07 die neue Umweltbewegung "S O S - Save Our Selves" zu Deutsch "Rettet uns selbst" ins Leben gerufen.
Mit dem LIVE EARTH Konzert hat Al Gore auf den Klimawandel und seine Folgen aufmerksam gemacht. Während der Konzerte wurden interessante Spots zum Energie sparen gezeigt und die Besucher haben nach den Konzerten ihren Müll sauber entsorgt.
Der Erlös der Konzerte geht dem Klimaschutz zu Gute und wird die nächsten 3 Jahre in umweltfreundliche Technologie investiert.

DER BLAUE PLANET

DER BLAUE PLANET
UNSERE HEIMAT

01.09.2007

Schon gewusst?

"Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung!" Das Zitat stammte vom überzeugten Vegetarier "Albert Einstein."



Er ahnte höchstwahrscheinlich nicht, wie Recht er damit haben könnte! Den laut Welternährungsorganisation (FAO) stammen 18 % aller Emissionen des Treibhausgases CO2 von der Landwirtschaft. 18 % ist nicht viel? Hey, das ist mehr als der weltweite Verkehr erzeugt!!!! In der Berechnung sind eben auch alle Nutztiere - Rinder, Schafe, Schweine und Geflügel - berücksichtigt, ebenso wie der industrialisierte Getreideanbau. Aber es fällt nicht nur CO2 an sondern auch sehr viel Methan und Lachgas! Wie? Da komme ich noch drauf zurück! Aber erst noch ein paar Fakten...


In Deutschland fallen 10 % der CO2-Emissionen auf den Agrarsektor (die Landwirtschaft). Die Viehzucht ist der größte Landnutzer der Erde und beansprucht mehr als 30 % ihrer Landwirtschaft und mehr als 70 % des landwirtschaftlich genutzten Landes. Für die Futtermittelerzeugung, die für die Ernährung der Tiere benötigte wird, werden 33 % der Ackerflächen beansprucht!

Laut FAO wird die Fleischproduktion bis 2050 von 229 Millionen auf 465 Millionen Tonnen und die Milchproduktion von 580 Millionen auf 1043 Millionen Tonnen steigen. Die nötige Fläche wird im brasilianischen Amazonasgebiet gewonnen. D.h. es werden gigantische Mengen Wald nieder gerodet um Platz für die Zucht zu gewinnen. Und von den gewonnen Flächen, werden 70 % als Weideland genutzt die restlichen 30 % fast ausschließlich für das Futtermittel. Also um es anderst auszudrücken, über die Hälfte des brasilianischen Amazonas ist schon verschwunden und das auf Kosten unser täglichen Fleisches.

Die Viehzucht setzt 9 % des anthropogenen Kohlendioxids frei, 37 % des Methans (was etwa 23-mal stärker ist als CO2) und 65 % der Stickoxide. Die Tiere erzeugen naturgemäß wie fast jedes Lebewesen Abfallprodukte (Gülle, Kot usw.). Das Resultat daraus ist das der Boden stark versauert. Das in der Gülle enthaltene Ammoniak gelangt in die Luft, und gelangt später durch den Regen ins Erdreich. Das geht so weit das 50 % der Wasserverschmutzung der Massentierhaltung zurückzuführen ist. Und die Verschmutzung ist schon bis in unser Grundwasser (Trinkwasser) vorgedrungen!!!!
Ein Beispiel noch: Eine der größten Schweinezuchten in den USA erzeugt mehr Mist, als die Metropole "Los Angeles" an Müll produziert.

Auch ist Paradox das weltweit mehr als 852 Millionen Menschen hungern müssen, obwohl weltweit eine Getreideernte von 1,57 Milliarden Tonnen eingebracht wird. Das würde reichen, dass alle 6,6 Milliarden Menschen jeden Tag 652 g Getreide bekommen könnten. Doch fast die Hälfte der globalen Getreideernte und 90 % der jährlichen Erträge von Sojabohnen landen in den Trögen der weltweit 20 Milliarden Nutztiere.

Zwar ist das Rind in einigen Religionen ein heiliges Tier, doch möchte ich euch mal noch eine andere Sichtweise zeigen. Denn das Rind ist mit Rund 1,5 Milliarden Exemplaren das größte Umweltschwein. Aber warum ist das Rind das Umweltschwein #1? DESWEGEN: Im Magen des Rindes entsteht Methan, wie ich vorhin gesagt habe ist Methan 23-mal schädlicher als CO2. Und die Rinder müssen wie wir Menschen rülpsen und furzen. Dadurch entweicht das Methan in die Atmosphäre. Zwar ist Methan nicht so stark vertreten in der Atmosphäre wie CO2, aber es nimmt ständig und rasant zu! Ein Rind stößt pro Jahr ca. 75 kg Methan aus. Und weltweit sind es 112 Millionen Tonnen was Rinder an Methan im Jahr ausstoßen. Zwar wird ein Teil des Methans von den Meeren wieder absorbiert und verwertet, aber der Großteil bleibt dennoch in der Atmosphäre und heizt unseren Planeten stetig auf. Und zu den riesigen Mengen Methan gesellt sich ja noch sein bester Freund das CO2 mit 2,4 Milliarden Tonnen jährlich, der durch die Rodung von Wäldern für Weiden und Ackerland erzeugt wird.


In den USA wird für einen Hamburger 6 m² Urwald in Weidefläche umgewandelt, also braucht man 7 bis 16 kg Getreide, um 1 kg Fleisch zu erzeugen. Ganz schön viel!! Auf derselben Fläche ließen sich im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten. Fleischverzehr ist somit die effektivste und erfolgreichste Form der Nahrungsmittelvernichtung und er verschwendet Energie.
Auch hier noch ein kleines Beispiel: Für ein Fleischlaibchen entstehen Beispielsweise 796 g CO2, für ein Getreidelaibchen nur 63 g. Der Fleischverzehr beeinträchtigt das Klima also 13-mal stärker.




Aber eine Frage kommt zusätzlich auf und zwar wie wichtig ist Fleisch für den menschlichen Organismus?

Wir haben zwar ein Gebiss das zum Fleisch essen sich perfekt eignet, doch laut neuster Forschungen ist nur für die Entwicklung von Kindern das Fleisch und tierische Eiweiß ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil. Kinder ohne diese Substanzen weisen deutlich weniger Intelligenz auf und sind schwächer und kleiner als Kinder, die Fleisch essen.

Eine 2-jährige Studie bestättigte diese Theorie. Die Forscher teilten 7-jährige Kinder in 3 Gruppen auf: Eine Fleischessende, eine Vegetarier und eine Rohkostler (so nennt man Veganer Heute richtig) Gruppe! Nach den 2 Jahren wiesen die Kinder die Fleisch zu sich nahmen eine höhere Intelligenz und eine deutlich bessere Muskulatur auf. Nach den Ergebnissen, ist es unverantwortlich Kinder rein vegetarisch oder vegan zu ernähren. Erst wenn der Körper ausgewachsen ist, kann der Körper auf fleischliche Substanzen verzichten und durch pflanzliche ersetzten. Das heißt ab einem bestimmten Alter, ist der Mensch nicht mehr auf Fleisch angewiesen und könnte sich rein vegetarisch oder vegan ernähren. Gut, oder?

Also wir wissen jetzt das Massentierhaltung das Klima mit am stärksten schädigt und das der Mensch auf Fleisch verzichten kann. Was also muss der Mensch tun? Umdenken und unsere alten Gewohnheiten abstreifen, um für neue Platz zumachen. Sie tun das für Ihre Kinder, Enkel und alle anderen Menschen, nein für JEDES Lebewesen was auf dem Planeten umherwandelt. Die Erde ist ein sensibles und empfindliches System, eine Art Lebewesen was auf jeden Einfluss reagiert, manchmal unscheinbar und manchmal eben mit tosender Gewalt.

Lasst uns versuchen neu anzufangen. Noch ist Zeit dafür.

Ökobilanz

Für 300 kg Fleisch (Mastrind bei durchschnittlichem Lebensalter von zwei Jahren) werden verbraucht:

· 14.600 Liter Wasser

· 3,5 Tonnen Soja und Getreide

und entstehen:

· drei Mio. Liter Kohlendioxid aus der Verbrennung der 2.500 Liter Treibstoff für den Futtermittelanbau

· 200.000 Liter Methan aus dem Verdauungstrakt 14,6 Tonnen Dung


Keine Kommentare: