Der 37 jährige britische Eisschwimmer, Anwalt und Umweltaktivist Lewis Gordon Pugh, schwamm im nördlichen Polarmeer einen neuen Weltrekord. Er schwamm 1000 Meter in 18 Minuten und 50 Sekunden und das nur bekleidet mit Badekappe, Schwimmbrille und Badehose. Dabei hatte das Wasser eine Temperatur von 1,8 ° C (das ist der Gefrierpunkt von Meerwasser, das durch seinen Salzgehalt weniger Kälte braucht um zu gefrieren als normales Süßwasser). Um das zu schaffen hatte sich Pugh jahrelang vorbereitet, ein normaler Mensch würde keine 5 Minuten in dem Eiswasser überleben.Aber der Weltrekord war nicht der Grund für die Aktion im Nordpol, sondern eher der Klimawandel und seine Folgen. Die Stelle nämlich, an der Pugh geschwommen ist, war vor 10 Jahre noch mit Eis bedeckt und an schwimmen war hier nicht zu denken. Aber heute ist es möglich.
Der Klimawandel schreitet permanent voran, auch wenn wir hier mal mehr oder mal weniger merken, aber er findet statt. Und der Süd- und Nordpol spüren IMMER als erstes die Auswirkung der Klimaveränderung.
Und durch die fehlende Eisdecke an den Polen, wird nicht mehr so viel Sonnenlicht reflektiert, was eine Erhitzung des Meerwassers mit sich zieht. Durch eine höhere Temperatur der Meere, schmelzen die Pole auch schneller. Ebenso verändert sich die Dichte des Meerwassers sowie sein Strömungsverhalten durch das abschmelzen, was beides Auswirkung auf unser Klima hat.

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