Das Loch zum Weltall
Durch Treibhausgase und FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoff) hat die Dicke der Ozonschicht in den vergangenen Jahren sukzessive abgenommen - das Ozonloch ist inzwischen so groß wie Russland und die USA zusammen. Jüngste Messungen zeigen, dass die Gasschicht, die vor gefährlicher Strahlung aus dem Weltall schützt, über dem Südpol sogar ganz verschwunden ist. Für den Menschen steigt das Hautkrebsrisiko. Empfindliche Pflanzen, die am Anfang der Nahrungskette stehen, könnten irreparable Erbgutschäden davontragen. Bei fehlender Ozonschicht droht sogar Erblindung innerhalb weniger Stunden.Niedrigere Ernteerträge werden ebenfalls erwartet.
Entstehung: In der oberhalb der Troposphäre liegenden Stratosphäre (ab ca. 12 km) sammeln sich die Ozonschädigende Gase. Dadurch das der Südpol keine Berge besitzt, entstehen dort besondere Wirbel in den die Temperaturen stark fallen können, da dort nicht wie am Nordpol eine Wärme Zufuhr stattfindet. Die Schädlichen Gase bleiben so in Stratosphäre und können nicht mehr entweichen. Die Grenzregion zwischen Stratosphäre und Troposphäre bildet eine Barriere (Tropospause).
Die in der Stratosphäre vorhandenen Stoffe reagieren mit dem dort befindlichem Ozon. Dieses wird aufgespalten, wobei verschiedene chemische Verbindungen entstehen. Dadurch nimmt die Menge des Ozons in der Stratosphäre ab, und damit kann die Ozonschicht ihre schützende Funktion zunehmend weniger erfüllen. Ein einzelnes Chloratom kann bis zu 100.000 Ozonmoleküle zerstören.
Das Ozonloch wurde 1985 entdeckt, 15 Jahre später hat es seine zweitgrößten Ausdehnung. Dann ist es bis 2003 wieder geschrumpft und am 24. September 2006 hat es seine bisher größte Ausdehnung.Also schützt euch vor der UV-Strahlung, dass heißt immer schön eincremen und Kleidung tragen. Sucht euch einen Schattenplatz im Sommer. Kinder besonders schützen!!!
wo liegt die Ozonschicht überhaupt?

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