Der französische Motoren-Konstrukteur Guy Nègre hat eine revolutionäre Erfindung gemacht. Er hat ein Auto entworfen, dessen Motor nur mit Luft betrieben wird. Dieser so genannte „Druckluftmotor“ funktioniert im Prinzip so wie der klassische Motor.
Die Funktion: Bei 400 Grad verdichtet einer der beiden Kolben die Luft und drückt sie in die kugelförmige Kammer dann wird mit 40 Bar Kaltluft in die Kammer gepresst, dehnt sich aus und drückt so d
en anderen Kolben nieder. Dessen Kraftübertragung führt schließlich zu den Antriebsrädern. Die ausgedehnte Luft fließt durch einen Reinigungsfilter nach außen. Die „Abgase“ verbessern damit letztlich sogar die Luftqualität. Der Zwei-Zylinder-Motor hat ein Gewicht von 35 Kilogramm und einen Hubraum von 9
80 Kubikzentimetern. In Zukunft soll dann auch Druckluft an Tankstellen angeboten werden, das Auftanken soll dann nicht mehr als 2 Minuten in Anspruch nehmen und nicht mehr als 2 Euro kosten. Mit solch einer Tankfühlung kann man dann ca. 200 Kilometer bei einer Geschwindigkeit von max.100 km/h kommen. Aber noch hervorzuheben ist seine Lebensdauer. Dadurch, dass der Motor keine Zündung und Ventile hat, ist er praktisch wartungsfrei. Das Testmodel, das schon mehr als 3 Jahre im Einsatz ist, musste erst nach 50.000 Kilometer mit RAPSÖL geschmiert werden. Mehr brauch man nicht mehr zu tun
Die ersten vier Modele sind ein Taxi, Familienwagen, Van und ein Pick up.
Einige Städte wie z.b. Mexico-City haben schon Interesse gezeigt. Sie wollen, um das Abgasproblem in Ihrer Stadt zu lösen, all Ihre Taxis auf die Druckluftautos umstellen. Ein ehrgeiziges Ziel, was aber langfristig zum Erfolg führen wird. Diese Autos könnte aber auch in Hallen eingesetzt werden, weil Ihre „Abgase“, nur saubere Luft ist und somit auch nicht für die Menschen giftig ist.
Nègre ist kein Unbekannter Mann. In seinem Leben hat er bislang über 70 Patente angemeldet. Die bekanntesten sind die Starthilfen für Formel-1-Motoren und für verschiedenen Flugmotoren – allesamt ausschließlich durch Druckluft. Und allesamt funktionieren schon über Jahre hin einwandfrei.
Auch in Deutschland sind schon Investoren gefunden und bislang sind 20 Fabriken geplant.
Und das ist auch gut so, denn das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn Luft ist billig und sauber, und könnte so einige Probleme lösen, die Schuld an der Globalen Erwärmung sind.
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