NEUE UMDENKER SEITE

wir sind umgezogen und die neue seite steht jetzt so gut wie fertig da! auf der neuen seite gibt es mehr möglichkeiten, deswegen habe ich mich entschlossen eine neue seite anzufertigen. wir alle würden uns freuen, wenn sie unsere neue seite besuchen, es LOHNT sich! VERSPROCHEN. LINK: http://die-umdenker.pytalhost.de/ euer umdenker r.h.p.

Vorwort

Mit dieser Seite wollen wir euch zeigen wie ernst der Klimawandel für die Menschen ist und das wir was dagegen machen KÖNNEN und MÜSSEN. Es ist noch nicht zu spät!

LIVE EARTH

Am 07.07.07 fand auf unserer Erde das größte Benefizkonzert aller Zeiten, das von Al Gore ins Leben gerufen wurde, statt. Die Konzerte, die in New York, London, Johannesburg, Rio de Janeiro, Shanghai, Tokyo, Sydney, Hamburg und Istanbul statt fanden, wurden 24 h im TV LIVE übertragen. Das außergewöhnlichste Konzert fand in der Antarktis statt, aber die einzigen Zuschauer dort, waren Pinguine. Aber ca. 2 Milliarden Menschen in ca. 120 Ländern verfolgten das Ereignis. 150 Bands sangen gegen den Klimawandel. Von den Red Hot Chili Peppers bis zu Bon Jovi war fast jeder bekannte Star zu sehen und zu hören.
Al Gore hat ebenfalls am 07.07.07 die neue Umweltbewegung "S O S - Save Our Selves" zu Deutsch "Rettet uns selbst" ins Leben gerufen.
Mit dem LIVE EARTH Konzert hat Al Gore auf den Klimawandel und seine Folgen aufmerksam gemacht. Während der Konzerte wurden interessante Spots zum Energie sparen gezeigt und die Besucher haben nach den Konzerten ihren Müll sauber entsorgt.
Der Erlös der Konzerte geht dem Klimaschutz zu Gute und wird die nächsten 3 Jahre in umweltfreundliche Technologie investiert.

DER BLAUE PLANET

DER BLAUE PLANET
UNSERE HEIMAT

07.09.2007

AKTUELL

Mysteriöses Bienensterben aufgeklärt?!


Seit dem Herbst 2006 herrscht in den USA helle Aufregung, denn bis heute sind bei 1/4 der Imker, ca. 90 % der Bienenvölker gestorben. Lange Zeit war total unklar warum die Bienen einfach verschwunden sind, denn man hat keine toten Bienen im Stock oder drum herum gefunden. In den Stöcken waren nur die Jungtiere zu finden, die schließlich auch starben, weil sich keiner mehr um sie gekümmert hatte.

Die Agrarwirtschaft und die Politiker schlugen sofort Alarm, weil 80 % der Nahrung die wir Menschen benötigen von Bienen abhängig ist. Man hatte Engpässe in der Nahrung prognostiziert, was aber zum Glück nicht eingetreten war, weil einige Imker mit Ihren Bienenstöcken durch Amerika reisten, um den Bauer die Bienen zu leihen, die dann den Bauern Ihre Plantage bestäubten.

Die Forscher nannten dieses Phänomen des Massensterbens in den USA "Colony Collapse Disorder", also ein Sterben der Kolonie was keine Spuren hinterlässt. Man vermutete vieles, wie zum Beispiel Krankheitserreger, Pestiziden, Milben, giftige Pflanzen, genetisch veränderte Nutzpflanzen und sogar der Mobilfunk. Doch durch neuste Erkenntnisse vermuten Wissenschaftler nun, dass ein Virus an allem Schuld ist. Anscheinend soll das Virus durch Bienenimporte aus Australien in die USA eingeschleppt worden sein. Das Bienenvirus (IAPV) wurde erstmals im Jahre 2004 in Israel entdeckt, hatte aber dort nicht das Ausmaß wie in den USA erreicht. Und in Australien ist kein einziger Fall von Colony Collapse Disorder bekannt!

Ob die Bienen nun an dem Virus sterben oder nicht, muss also an der Lebensweise der Bienen liegen, oder noch ganz andere Faktoren spielen eine Rolle, die noch gar nicht bekannt sind.

Auf jeden Fall sind wir dem wirtschaftlichen Totalschaden durch Hungersnöte bis jetzt entgangen. Die USA hat sogar noch ein Zuwachs der Erträge gegenüber dem letzten Jahr erreichen können. Dennoch sind die Bienen in den USA fast ausgestorben und bedrohen in Zukunft immer noch unsere Nahrungsmittelproduktionen.

Wenn Ihr noch mehr Infos haben wollt, dann könnt Ihr euch einmal den Beitrag hier auf der Seite vom Mai durchlesen, wo wir schon einmal darüber berichtet haben oder Ihr könnt euch hier " http://www.bienensterben.info/index.php?id=611&L=2 " auf der Seite an eine Aktion für das Leben der Bienen engagieren.

Ansonsten habe ich hier noch einen kleinen Tipp, weil wir es ja gerade von Bienen haben!

Demnächst im Kino von Dreamworks "Bee Movie"

hier " http://www.viviano.de/ak/Kinotrailer/bee-movie-das-honigkomplott-17117.shtml " ist dann der Link für den Trailer. (in der Linkliste auch zum einfach anklicken) Viel Spaß!!!

06.09.2007

Die Gletscherschmelze und Ihre Auswirkungen

Seit ca. 1850 schmelzen die Gletscher kontinuierlich ab, fast weltweit ist das zu verzeichnen. Von 1850 - 1950 ist die Gletscherschmelze auf natürliche Temperaturanstiege seit der letzten Eiszeit zurückzuführen. Aber seit 1950 trägt der Mensch stark zur Erwärmung bei, dass durch den Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen kommt.

Erkennbar ist die Gletscherschmelze an Fotos und Bilder die in der Vergangenheit gemacht wurden und mit heutigen Bildern verglichen werden. Seit 1850 ist ein drittel der Gletscher geschmolzen und schmelzen weiter. Wenn alle Gletscher und Eismassen verschwunden sind, dann wird laut verschiedener Szenarien, der Meeresspiegel zwischen 100 und 130 Meter ansteigen. Das wäre dann das Aus für alle unsere Küstenstädte. Aber es wird nicht nur Einfluss auf die Küsten haben! Nein, den die Gletscher beeinflussen das Klima mehr als wir denken!

Zum Beispiel Sonnenlicht wird bis zu 90 % von den riesigen Eismassen reflektiert und somit wird eine Erwärmung der Erde auf natürliche Weise verhindert. Doch wenn das Eis nicht mehr da ist, wird sich das Meerwasser rapide aufheizten können, was wieder die Eisschmelze beschleunigt! Ihr erkennt, ein Teufelskreislauf!
Unsere Gletscher und Polareismassen, sind auch unsere Süßwasserreservoirs für die Zukunft! Aber durch die schnelle schmelze gelangt das Süßwasser schneller in die Meere und verändert somit den Salzgehalt des Meeres, wenn es dazu kommt dann ist der Kampf so gut wie verloren! Weil durch die Versüßung der Meere werden die Druckverhältnisse verändert und somit könnte z.B. der Golfstrom aussetzen und das wiederum würde eine neue Eiszeit einleiten. Denn der Golfstrom ist der Wärmelieferant für Europa. Also wir sehen, ohne die Gletscher sähe unsere Erde ganz anderst aus.

Die Uni Kopenhagen hat durch die Analyse von Satellitenbildern erst kürzlich festgestellt, dass die Arktis schneller verschwindet als schon befürchtet. Um genauer zu sein, die Eismasse hat nur noch eine Größe von 3 Millionen km². Das heißt, dass 2 Millionen km² in einem Jahr verschwunden sind. Das ist eine Fläche 6-mal so groß wie Deutschland!!!! So wenig Eis hatte die Arktis seit der modernen Wetteraufzeichnung nicht. Nach den neusten Berechnungen wird die Arktis bis ins Jahr 2015/20 im Sommer eisfrei sein.

Wenn es soweit ist, wird der Lebensraum für viele verschiedenen Lebewesen (Eisbären, Fische, Wale, Krill, Plankton uvm.) zerstört sein. Und das hat Auswirkungen auf unseren ganzen Planeten. Warum? Nehmen wir z.B. das Plankton, es ist die größte Biomasse auf der Erde und wird durch die veränderte Bedienung, das Plankton in seiner Zahl dezimiert, fehlt vielen Tieren die Nahrungsgrundlage und das setzt eine Kettenreaktion in Gang die am Ende auch den Menschen mit voller Wucht treffen wird. Zum veränderten Klima käme also noch Hungersnot und Trinkwasserknappheit.

Die Arktis ist der Klimaindikator Nummer 1, d.h. wir sehen dort als erstes wie sich das Klima in naher Zukunft verändert. Und die neusten Daten zeigen nichts Gutes! Einig Forscher sagen voraus, das der Klimawandeln nicht mehr aufzuhalten ist, vielleicht ist er es auch nicht mehr, aber das kann keiner wirklich genau wissen und sagen! Aber wir sollten nicht jetzt schon den Kopf in den Sand stecekn und aufgeben. Wenn wir umdenken und endlich sehen, dass wir zusammen was bewegen und uns auf die veränderte Situation anpassen können, haben wir eine reale Chance etwas zu verändern. Aber dazu brauchen wir jeden Menschen, also auch DICH...

... hilf mit das Problem zu lösen, den es geht nicht um die Erde, weil die Erde wird das überstehen, es geht um das überleben der Menschheit.

01.09.2007

Schon gewusst?

"Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung!" Das Zitat stammte vom überzeugten Vegetarier "Albert Einstein."



Er ahnte höchstwahrscheinlich nicht, wie Recht er damit haben könnte! Den laut Welternährungsorganisation (FAO) stammen 18 % aller Emissionen des Treibhausgases CO2 von der Landwirtschaft. 18 % ist nicht viel? Hey, das ist mehr als der weltweite Verkehr erzeugt!!!! In der Berechnung sind eben auch alle Nutztiere - Rinder, Schafe, Schweine und Geflügel - berücksichtigt, ebenso wie der industrialisierte Getreideanbau. Aber es fällt nicht nur CO2 an sondern auch sehr viel Methan und Lachgas! Wie? Da komme ich noch drauf zurück! Aber erst noch ein paar Fakten...


In Deutschland fallen 10 % der CO2-Emissionen auf den Agrarsektor (die Landwirtschaft). Die Viehzucht ist der größte Landnutzer der Erde und beansprucht mehr als 30 % ihrer Landwirtschaft und mehr als 70 % des landwirtschaftlich genutzten Landes. Für die Futtermittelerzeugung, die für die Ernährung der Tiere benötigte wird, werden 33 % der Ackerflächen beansprucht!

Laut FAO wird die Fleischproduktion bis 2050 von 229 Millionen auf 465 Millionen Tonnen und die Milchproduktion von 580 Millionen auf 1043 Millionen Tonnen steigen. Die nötige Fläche wird im brasilianischen Amazonasgebiet gewonnen. D.h. es werden gigantische Mengen Wald nieder gerodet um Platz für die Zucht zu gewinnen. Und von den gewonnen Flächen, werden 70 % als Weideland genutzt die restlichen 30 % fast ausschließlich für das Futtermittel. Also um es anderst auszudrücken, über die Hälfte des brasilianischen Amazonas ist schon verschwunden und das auf Kosten unser täglichen Fleisches.

Die Viehzucht setzt 9 % des anthropogenen Kohlendioxids frei, 37 % des Methans (was etwa 23-mal stärker ist als CO2) und 65 % der Stickoxide. Die Tiere erzeugen naturgemäß wie fast jedes Lebewesen Abfallprodukte (Gülle, Kot usw.). Das Resultat daraus ist das der Boden stark versauert. Das in der Gülle enthaltene Ammoniak gelangt in die Luft, und gelangt später durch den Regen ins Erdreich. Das geht so weit das 50 % der Wasserverschmutzung der Massentierhaltung zurückzuführen ist. Und die Verschmutzung ist schon bis in unser Grundwasser (Trinkwasser) vorgedrungen!!!!
Ein Beispiel noch: Eine der größten Schweinezuchten in den USA erzeugt mehr Mist, als die Metropole "Los Angeles" an Müll produziert.

Auch ist Paradox das weltweit mehr als 852 Millionen Menschen hungern müssen, obwohl weltweit eine Getreideernte von 1,57 Milliarden Tonnen eingebracht wird. Das würde reichen, dass alle 6,6 Milliarden Menschen jeden Tag 652 g Getreide bekommen könnten. Doch fast die Hälfte der globalen Getreideernte und 90 % der jährlichen Erträge von Sojabohnen landen in den Trögen der weltweit 20 Milliarden Nutztiere.

Zwar ist das Rind in einigen Religionen ein heiliges Tier, doch möchte ich euch mal noch eine andere Sichtweise zeigen. Denn das Rind ist mit Rund 1,5 Milliarden Exemplaren das größte Umweltschwein. Aber warum ist das Rind das Umweltschwein #1? DESWEGEN: Im Magen des Rindes entsteht Methan, wie ich vorhin gesagt habe ist Methan 23-mal schädlicher als CO2. Und die Rinder müssen wie wir Menschen rülpsen und furzen. Dadurch entweicht das Methan in die Atmosphäre. Zwar ist Methan nicht so stark vertreten in der Atmosphäre wie CO2, aber es nimmt ständig und rasant zu! Ein Rind stößt pro Jahr ca. 75 kg Methan aus. Und weltweit sind es 112 Millionen Tonnen was Rinder an Methan im Jahr ausstoßen. Zwar wird ein Teil des Methans von den Meeren wieder absorbiert und verwertet, aber der Großteil bleibt dennoch in der Atmosphäre und heizt unseren Planeten stetig auf. Und zu den riesigen Mengen Methan gesellt sich ja noch sein bester Freund das CO2 mit 2,4 Milliarden Tonnen jährlich, der durch die Rodung von Wäldern für Weiden und Ackerland erzeugt wird.


In den USA wird für einen Hamburger 6 m² Urwald in Weidefläche umgewandelt, also braucht man 7 bis 16 kg Getreide, um 1 kg Fleisch zu erzeugen. Ganz schön viel!! Auf derselben Fläche ließen sich im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten. Fleischverzehr ist somit die effektivste und erfolgreichste Form der Nahrungsmittelvernichtung und er verschwendet Energie.
Auch hier noch ein kleines Beispiel: Für ein Fleischlaibchen entstehen Beispielsweise 796 g CO2, für ein Getreidelaibchen nur 63 g. Der Fleischverzehr beeinträchtigt das Klima also 13-mal stärker.




Aber eine Frage kommt zusätzlich auf und zwar wie wichtig ist Fleisch für den menschlichen Organismus?

Wir haben zwar ein Gebiss das zum Fleisch essen sich perfekt eignet, doch laut neuster Forschungen ist nur für die Entwicklung von Kindern das Fleisch und tierische Eiweiß ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil. Kinder ohne diese Substanzen weisen deutlich weniger Intelligenz auf und sind schwächer und kleiner als Kinder, die Fleisch essen.

Eine 2-jährige Studie bestättigte diese Theorie. Die Forscher teilten 7-jährige Kinder in 3 Gruppen auf: Eine Fleischessende, eine Vegetarier und eine Rohkostler (so nennt man Veganer Heute richtig) Gruppe! Nach den 2 Jahren wiesen die Kinder die Fleisch zu sich nahmen eine höhere Intelligenz und eine deutlich bessere Muskulatur auf. Nach den Ergebnissen, ist es unverantwortlich Kinder rein vegetarisch oder vegan zu ernähren. Erst wenn der Körper ausgewachsen ist, kann der Körper auf fleischliche Substanzen verzichten und durch pflanzliche ersetzten. Das heißt ab einem bestimmten Alter, ist der Mensch nicht mehr auf Fleisch angewiesen und könnte sich rein vegetarisch oder vegan ernähren. Gut, oder?

Also wir wissen jetzt das Massentierhaltung das Klima mit am stärksten schädigt und das der Mensch auf Fleisch verzichten kann. Was also muss der Mensch tun? Umdenken und unsere alten Gewohnheiten abstreifen, um für neue Platz zumachen. Sie tun das für Ihre Kinder, Enkel und alle anderen Menschen, nein für JEDES Lebewesen was auf dem Planeten umherwandelt. Die Erde ist ein sensibles und empfindliches System, eine Art Lebewesen was auf jeden Einfluss reagiert, manchmal unscheinbar und manchmal eben mit tosender Gewalt.

Lasst uns versuchen neu anzufangen. Noch ist Zeit dafür.

Ökobilanz

Für 300 kg Fleisch (Mastrind bei durchschnittlichem Lebensalter von zwei Jahren) werden verbraucht:

· 14.600 Liter Wasser

· 3,5 Tonnen Soja und Getreide

und entstehen:

· drei Mio. Liter Kohlendioxid aus der Verbrennung der 2.500 Liter Treibstoff für den Futtermittelanbau

· 200.000 Liter Methan aus dem Verdauungstrakt 14,6 Tonnen Dung


13.08.2007

AKTUELL

KLIMAALARM 2007, DAS JAHR DER EXTREME!


JANUAR 2007


Brasilien:
In teilen Brasiliens hat es an einem Tag so viel geregnet wie sonst in einem ganzen Monat. Diese starken Regenfälle führten dazu, dass starke Erdrutsche viele Menschen in den Tod rissen.


Australien:
Langanhaltende Hitze und Trockenheit führten in Australien zu heftigen Bränden. Das Flammenmeer war lange Zeit außer Kontrolle und zerstörte viel von der seltenen Tier und Pflanzenwelt Australiens.


Deutschland:

Eine starke Sturmflut brach über Hamburg herein. Die ersten Zeichen des Orkans der in ganz Europa 40 Menschenleben forderte. Der Orkan Namens Kyrill erreichte Spitzenwerte von bis zu 225 km/h. Der Orkan war so heftig, dass sogar die Deutsche Bahn ihren Betrieb in Deutschland zeitweise einstellen mußte. Was vorher noch nie der Fall war!!!


FEBRUAR 2007

USA:
Eine Vielzahl an Tornados deren Wucht und Häufigkeit untypisch waren für diese Zeit, verursachten einen Millionenschaden.

Indonesien:
Die Flußlandschaften Indonesiens wurden überflutet. Das Wasser stand bis zu 3 m höher als der Normalstand zu der Jahreszeit. Über 340.000 Menschen wurden dadurch Obdachlos und verloren Alles!

Skandinavien/ USA:
Gleichzeitig versanken Skandinavien und die USA unter einer riesigen Eisdecke. Der Winter ist dort noch mal in voller Stärke zurückgekommen und riss Alle in den Ausnahmezustand! Innerhalb von 9 Tagen kam eine Schneedecke von 4 Metern Höhe zustande. Strom und Wasserausfälle waren an der Tagesordnung.

Australien:

Das Ende des Sommers in Australien wurde mit einem Hagelgewitter eingeläutet. Die Hagelkörner verursachten starke Schäden an Gebäuden, Autos und was sonst so rumstand. Kurzzeitlich waren ganze Landstriche weiß, was auf die Stärke und Dauer zurückzuführen war.


MÄRZ 2007

USA:
Mehr als 65 Tornados jagdten über die Vereinigten Staaten und nahmen 20 Menschen das Leben.
Fast zur selben Zeit stiege
n die Pegelstände in Texas, was zu einer Flutkatastrophe führte.

Neuseeland:
Einer der größten Vulkankrater auf Neuseeland fühlte sich durch die starken Regenfälle mit Wasser. Das Wasser konnte aber nicht ablaufen, was dazu führte, dass die Kraterwand dem Druck nicht mehr stand halten konnte und schließlich brach. Die dadurch resultierende Flutwelle ist eine der schlimmsten auf Neuseeland gewesen.


APRIL 2007

Thailand:
Ohne jegliche Vorwarnung traf eine Stoßflut die Thailänder. Viele Menschen wurden von der Wassermaße einfach erschlagen. Die Stoßflut forderte somit duzenden Menschen das Leben.

Deutschland:
Deutschland traf eine lange Hitzewelle. Seit 1900 gab es keinen Frühling der so warm war wie dieser. Er lag laut Wetteraufzeichnungen durchschnittlich 3 ° C höher als sonst.
In Deutschland wurde die höchste Waldbrandstufe ausgerufen. Jegliches Feuer war in den betroffenen Gebieten, strengstens verboten. Die lange Hitze führte auch in der Agrawirtschaft zu starken Schäden. Es gab in ganz Deutschland Ernteausfälle.


MAI 2007

USA:
Die Vereinigten Staaten wurden wieder mal von starken Tornados und Stürmen heimgesucht.

Deutschland:
Auch in Deutschland traten vermehrt Windhosen auf, was nicht zu dem Deutschen Wetterbild gehörte.



Asien:
Starke Winde verursachten Flutwellen die über viele Teile Asiens hereinbrechen und erheblichen Schaden anrichteten.

Deutschland:
Schwere Unwetter brachen über Deutschland herein und liesen uns zwischen Blitze und Hagelkörnern aufschrecken.
Die langen Regenfälle führten auch hier zu einigen Überschwemmung. Es hatte in diesem Moanat so viel geregnet wie es seit 120 Jahren nicht mehr der Fall war.


JUNI 2007

Arabien:
Der erste Zyklon traf die arabischen Staaten und richtete starke Schäden an.



Australien:
In Australien stürmte es so stark wie seit 30 Jahren nicht mehr.

China:
Große Teile Chinas versanken unter Wasser. Hunderte Tote waren zu beklagen und 500.000 Menschen sind noch immer auf der Flucht.

USA:
Nochmal Hochwasser und Überflutungen im Bundesstaat Texas.

England:
Ebenso wie viele andere Teile der Erde versank auch England unter Wasser und verursachte Schäden im ganzen Land.



Südeuropa:
Viele südeuropäischen Länder wurden und werden immer noch von einer der stärksten Hitzewellen seit der Wetteraufzeichnung heimgesucht. Temperaturen über 45 ° C bewirken, dass der Asfalt weich wie Butter wird. Starke Waldbrände zwingen Menschen aus Ihren Häusern und Hotels. Ganze Naturschutzgebiete, wie auch Hotelanlagen fielen den Flammen zum Opfer.


JULI 2007

China:
Nochmals wurde China von einer Flutwelle heimgesucht. Die stärkste seit 50 Jahren. Danach folgte sogleich eine Rattenplage im biblischen Ausmaß.

England:
Die Flut in England ging nicht zurück und wurde zur schlimmsten Flutkatastrophe seit 60 Jahren.

Es waren zwar keine schönen Wetternachrichten und wir wollen alle hoffen, dass das nicht erst der Anfang war. Lasst uns zusammen überlegen, was wir dagegen tun können! Nehmen wir es einfach in die eigenen Hand.

16.07.2007

Schwimmweltrekord gegen Klimawandel

Der 37 jährige britische Eisschwimmer, Anwalt und Umweltaktivist Lewis Gordon Pugh, schwamm im nördlichen Polarmeer einen neuen Weltrekord. Er schwamm 1000 Meter in 18 Minuten und 50 Sekunden und das nur bekleidet mit Badekappe, Schwimmbrille und Badehose. Dabei hatte das Wasser eine Temperatur von 1,8 ° C (das ist der Gefrierpunkt von Meerwasser, das durch seinen Salzgehalt weniger Kälte braucht um zu gefrieren als normales Süßwasser). Um das zu schaffen hatte sich Pugh jahrelang vorbereitet, ein normaler Mensch würde keine 5 Minuten in dem Eiswasser überleben.

Aber der Weltrekord war nicht der Grund für die Aktion im Nordpol, sondern eher der Klimawandel und seine Folgen. Die Stelle nämlich, an der Pugh geschwommen ist, war vor 10 Jahre noch mit Eis bedeckt und an schwimmen war hier nicht zu denken. Aber heute ist es möglich.

Der Klimawandel schreitet permanent voran, auch wenn wir hier mal mehr oder mal weniger merken, aber er findet statt. Und der Süd- und Nordpol spüren IMMER als erstes die Auswirkung der Klimaveränderung.
Und durch die fehlende Eisdecke an den Polen, wird nicht mehr so viel Sonnenlicht reflektiert, was eine Erhitzung des Meerwassers mit sich zieht. Durch eine höhere Temperatur der Meere, schmelzen die Pole auch schneller. Ebenso verändert sich die Dichte des Meerwassers sowie sein Strömungsverhalten durch das abschmelzen, was beides Auswirkung auf unser Klima hat.

22.06.2007

AKTUELL

Tempolimit für den Klimaschutz!

Heute Berichten mehrere Nachrichtensender und Zeitungen drüber, dass der britischen EU-Abgeordneten Chris Davies einen Plan durchsetzten möchte, der bewirkt das in der EU ab 2013 keine Neuwagen auf den Markt kommen dürfen, die keine so genannte "Tempobremse oder Klima-Bremse" bei 162 km/h (101 Meilen die Stunde) eingebaut haben.
Ausnahmen von dieser Regelung sind Polizeiwagen, Krankenwagen Militärfahrzeuge usw.

Zusätzlich zu diesem Vorschlag soll auch der für 2012 geplante EU-Abgaswert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer ab 2020 auf 95 Gramm gesenkt werden.
Für Verbrauchs und Abgasangaben sollen zukünftig die Autohersteller in Autoanzeigen, Plakaten und sonstige Werbungen 20 % des Platzes reservieren. Der Plan soll in der kommenden Woche im Umweltausschuss des EU-Parlaments beraten werden.

Die Diskusion in den Medien ist schon im gange. Wer davon Vor-und Nachteil hat, ist noch nicht ganz klar.
Eins ist sicher, die Autohersteller sind in erster Linie die Leidtragenden dieses Plans. Aber es ist auch keine falsche Entscheidung das Problem an der Wurzel anzupacken. Und es ist sich auch nicht falsch die Autohersteller mit ins Boot zu nehmen.

Also was auf uns zu kommt sind sind verschärfte Klimaschutzgesetzte die unser Alltägliches Leben nur geringfügig beeinflussen und dadurch auch nicht wirklich gravierend für uns sind, aber dennoch, ein Beitrag zum besseren Klima auf der Erde ist es. Also warten wir ab was die nächste Woche bringt.

16.06.2007

Infocenter

Berlin, 06.06.2007

Gemeinsame Pressemittelung BMU, BMBF, AA, BMZ

Gutachten: Klimaschutz betrifft auch die internationale Sicherheit

Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat heute der Bundesregierung sein neues Hauptgutachten "Sicherheitsrisiko Klimawandel" übergeben. Damit legt der WBGU eine umfangreiche Risikoanalyse der möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf die internationale Sicherheit vor. Schon in 15 bis 30 Jahren, so der WBGU, kann sich ein ungebremster Klimawandel negativ auf die internationale Sicherheit auswirken. Zunehmender Wassermangel, Ernterückgänge und Extremereignisse können zu erheblichen sozialen und politischen Umwälzungen führen. Dies würde heute bereits bestehende Bedrohungen der internationalen Sicherheit weiter verstärken, so durch schwache Staaten, Verteilungskonflikte und Migration. Auch eine klimabedingte Schwächung der Weltwirtschaft könnte die internationale Sicherheit gefährden.

Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul unterstrich vor allem die Folgen des Klimawandels für die Menschen in den ärmsten Entwicklungsländern: "Es sind vor allem die Menschen in Afrika und den ärmsten Regionen Asiens, die am stärksten unter dem Klimawandel zu leiden haben. Dabei haben sie diesen am wenigsten zu verantworten. Wir werden den Menschen in den Entwicklungsländern beistehen und dürfen nicht warten bis es 200 Millionen Umweltflüchtlinge gibt. Wir werden mit allem Nachdruck Klimaschutzma߬nahmen voranbringen und helfen, die schrecklichen Folgen des Klimawandels für die Menschen zu verhindern. Wenn das nicht gelingt, werden Millionen Menschen vor allem in die Regionen Afrikas und Asiens fliehen, in denen es noch fruchtbares Land und Wasser gibt. Welche Größenordnung zukünftige Verteilungskämpfe annehmen könnten, ist heute noch gar nicht absehbar", so die Ministerin. Eine Reihe von Empfehlungen des WBGU werde vom Bundesentwicklungsministerium aber bereits umgesetzt, etwa bei den erneuerbaren

Energien oder beim Schutz des Tropenwaldes. Deutschland fördert derzeit Energieprojekte in 45 Ländern im Umfang von rund 1,6 Milliarden Euro. "Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für eine nachhaltige und zukunftssichere Entwicklung, für den Klimaschutz und für Frieden und Sicherheit. In der Vergangenheit sind Kriege um den Zugang zu Öl geführt worden. Kriege um den Zugang zur Sonne kann und wird es aber niemals geben", erklärte Wieczorek-Zeul.

"Ein ungebremster Klimawandel kann noch in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts Konflikte verschärfen und so die internationale Sicherheit gefährden", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller. "Das zeigt deutlich: Klimaschutz ist längst keine Teildisziplin der Umweltpolitik mehr. Denn der Klimawandel wird die Bedingung in allen politischen Bereichen verändern. Der WBGU macht das in seinem Gutachten für die Sicherheits- und Außenpolitik sehr deutlich. Ein ambitionierter Klimaschutz ist also auch ein Beitrag für die internationale Sicherheit. Das bestärkt die Bundesregierung, weiter in und mit Europa die Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz zu übernehmen, auch auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm. In den nächsten Wochen und Monaten ist entschiedenes Handeln wichtig, um bei der nächsten UN-Klimakonferenz in Bali umfassende Verhandlungen zum internationalen Klimaschutzregime nach 2012 anzustoßen."

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, erklärte bei der Entgegennahme des Gutachtens: "Umwelt- und Klimapolitik sind heute elementarer Teil der Sicherheitspolitik. Dazu gehört auch unsere Energieaußenpolitik, denn die Frage der Energieversorgung ist ebenso eine sicherheitspolitische Zukunftsfrage. Wir haben als Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union die Initiative ergriffen und ehrgeizige Klimaziele beschlossen. Jetzt müssen auch die G8 und die großen Schwellenländer in Heiligendamm und auf Bali gemeinsam zusätzlich Verantwortung übernehmen."

Michael Thielen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), hob das große technologische Potenzial der deutschen Industrie hervor: "Mit dem Startschuss für eine Hightech-Strategie für den Klimaschutz hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan den Grundstein gelegt für neue Partnerschaften zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Diese Partnerschaften sollen helfen, den Klimawandel abzumildern." Das BMBF habe für die Forschung zum Klimawandel für die nächsten drei Jahre 255 Millionen Euro bereit gestellt. Dieses Geld solle für drei Ziele eingesetzt werden: Erstens ein noch tieferes Verständnis des Klimawandels, zweitens Strategien zur Abmilderung des Klimawandels und drittens Technologien, die helfen sollen, mit dem zum Teil nicht mehr vermeidbaren Klimawandel besser umgehen zu können. "Wir unterstützen die Verhandlungen für ein neues Klimaregime, indem wir vom Klimawandel betroffenen Regionen helfen, sich besser auf den Klimawandel einstellen zu können", so Thielen.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

15.06.2007

Idee mit Potential oder Energieverschwendung?

Zur Zeit wird erneuerbare oder regenerative Energie in 6 Gruppen eingeteilt.

- Wasserenergie
- Sonnenene
rgie
- Bioenergie

- Geothermie
- Windenergie
- (Methangas)


WASSERENERGIE kann z.B. über Gezeitenkraftwerke oder Dämmen gewonnen werden und sie ist eine der ältesten Möglichkeiten Kraft oder Energie zu gewinnen. Die Gezeitenkraftwerke oder auch Wellenkraftwerke genannt nutzen die Ebbe und Flut um Turbinen anzutreiben. Die gewonnene Kraft wird sofort in Energie umgewandelt. Auch Staudämme nutzen Turbinen um effektiv Energie zu gewinnen. Doch große Staudämme werden von Umweltschützern nicht unterstützt, da ein zu großer Eingriff in die Natur notwendig wäre, um ein See so zu stauen, dass er genug Druck erzeugt um eine Turbinen effektiv zu nutzen. Kleine Dämme, die Regional eingesetzt werden (z.B. im Schwarzwald), werden von Umweltschützern unterstützt, da diese kein Wasser aufstauen und somit die Natur in ihrer Ursprungsform belassen wird. Unter den regenerativen Energien ist die Wasserenergie die am meisten eingesetzte. Also weltweit wird inzwischen 20 % des Stroms aus Wasser gewonnen.

SONNENENERGIE kann durch 2 Verfahren gewonnen werden, einmal durch Photovoltaik und durch Solarthermie. Photovoltaik nutzt Kollektoren oder Solarzellen um die Sonnenenergie in elektrische Energie umzuwandeln. Die andere Seite der Medaille ist, dass eben nur 10 - 12 % der Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Das liegt hauptsächlich an der Oberfläche selbst, die die Solarzellen vor Beschädigungen schützt. Das Licht besteht aus verschieden Wellen z.b Ultraviolette-Strahlung oder Infrarot-Strahlung sind ein Teil davon. Die "Schutzscheiben" lassen nicht komplett alle Lichtwellen bis zur Solarzelle durch. Manche Wellen werden reflektiert oder absorbiert und somit bekommen die Solarzelle nur ca. 12 % der Strahlung ab. Würde man eine Oberfläche entwickeln die das Licht besser durchlässt, so könnte die Solarzelle auch deutlich mehr Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln und wäre somit effektiver. Die Solarthermie hingegen nutzt keine Kollektoren für die Energiegewinnung, sondern Spiegel. Die Spiegel reflektieren das aufgefangene Sonnenlicht auf einen zentralen Punkt (meist eine Wasserleitung). Dadurch, dass das Sonnenlicht gebündelt auf einen Punkt gerichtet wird, kann sich das Wasser in der Leitung erhitzen (bis auf 400 ° C). Das erhitzte Wasser verdampft und treibt verschiedene Turbinen an, die dann Elektrizität erzeugen. Diese Technik ist um einiges effektiver als Kollektoren. 60 - 70 % der Sonnenenergie werden genutzt. Dadurch das Deutschland und vielen andere Teile Europas vom Jahreszeitenwechsel betroffen sind, was zu Schwankungen in der Energieversorgung führen würde, würde sich hier keine komplette Umstellung auf Sonnenenergie rentieren. Man könnte aber riesige solarthermische Felder in der Sahara-Wüste anlegen, die dortige stärkere Sonneneinstrahlung, dürfte ausreichen um den Energiedurst der Menschen zu stillen.

BIOENERGIE wird aus Biomasse gewonnen. Biomasse ist z.B. Holz, Stroh, Getreide, Biogas, Pflanzenöle, Bioabfälle, Extremente, Algen und vieles mehr. Biomasse entsteht indem sie aus der Sonnenstrahlung durch Photosynthese Energie entzieht und sie im organischen Material speichert. Zwar wird durch die Verbrennung auch CO2 in die Atmosphäre geblasen, aber dieses CO2 wurde nicht wie bei Kohle Jahrmillionen von unserem Kreislauf getrennt, sondern wurde beim wachsen aufgenommen und gibt somit die gleiche Menge an CO2 wieder an die Atmosphäre ab. Somit findet keine Erhöhung des Treibhausgases statt. Dennoch hat die Bioenergie einen Nachteil. Erstens, dauert es lange bis ein Wald ausgewachsen und zum ernten fertig ist und zweitens, würde man sehr viel Fläche benötigen um einen Wald zu pflanzen der den Energiehunger der Menschheit stillen kann. Die Bioenergie kann dennoch positive eingesetzt werden. Und zwar, könnte man die Bioabfälle und Extremente die in einen jedem Haus anfallen, in einem geschlossenen Verfahren dem Haus als neue Energie wieder zuführen. Somit könnten Häuser mit Energie versorgt werden, die von jeglicher Infrastruktur abgeschnitten oder zu weit entfernt sind.


GEOTHERMIE ist die Nutzung von Erdwärme die aus dem Erdinnern gewonnen wird. Zur Veranschaulichung: Die Erde ist ca. 4,7 Milliarden Jahre alt und besitzt einen Radius von ca. 6500 km und wird in Erdkern (ca. 3500 km), Erdmantel (ca. 2900 km) und Erdkruste (kontinental Kruste ca. 100km, ozeanische Kruste ca. 10km) unterteilt. 99% der Erde sind heißer als 1000°C, und 99% des Rests sind immer noch mehr als 100°C heiß. Aber wie entsteht diese Wärme? Durch Strömungen im Erdmantel, zerfallen radioaktive Isotope (ähnlich einem Atomreaktor) die dann Wärme erzeugen, diese entnehmen wir dann der obersten (zugänglichen) Schicht der Erdkruste. Die gewonnene Wärme kann sofort zum heizen von Gebäuden genutzt werden, oder man wandelt es in elektrischen Strom um. In Island wird inzwischen mehr als 70 % der Energie aus Geothermalkraftwerken gewonnen. Die Energie oder Wärme reicht aus, dass in Island im Winter sogar die Gehwege und Straßen beheizt werden. Die große Anzahl an Thermalquellen liegt daran, dass Island die größte Vulkaninsel der Welt ist. Durch die vulkanische Aktivität ist die Erdkruste sehr dünn. Aber die Geothermie hat auch ihre Schattenseiten. In Basel wurde dieses Jahr eine Bohrung für ein Geothermalkraftwerk durchgeführt. Die Bohrung hat in der näheren Umgeben mehrere Erdbeben ausgelöst. Das Hauptbeben hatte eine Stärke von 3,4 erreicht, gefolgt von Nachbeben mit einer Stärke von 0,9 bis 3,1.


WINDENERGIE entsteht durch die unterschiedliche Einstrahlung der Sonnenenergie und ist eine der stärksten Naturgewalten. Dadurch dass auf der Erde Tag und Nachtzeiten, Winter und Sommerzeiten, Nord und Südhälfte und Land- und Wassermaßen existieren, strahlt die Sonne immer unterschiedlich auf die Erde ein. Die Erde heizt sich somit unterschiedlich auf, was dann zur Luftzirkulation führt. Die Windenergie wird schon seit dem Altertum erforscht und angewandt. Die meist verbreitetste Art heutzutage Energie durch Wind zu gewinnen, sind durch die bekannten Windräder. Windräder sind ungefähr 40 - 90 m hoch. Heutzutage gehen nur etwa 12 % des Windimpulses durch ein ideal extensiv erntendes Einzelwindrad verloren, die restlichen 29 %, die nicht geerntet werden können, sind darauf zurückzuführen, dass der Wind dem Windrad ausweicht und dieses verlustfrei umströmt. Der Rest wird in elektrischen Strom umgewandelt. Die einzig wahre Energiequelle ist es auch nicht. Denn es müssen große Windradfarmen angelegt werden, um genug Energie zu gewinnen. Deutschland schöpft ca. 20 % seiner Energie aus der Windenergie und ist somit das Land, was am meisten Windenergie erzeugt, weltweit!! Pläne gibt es schon Windfarmen aufs Meer zu verlagern, da dort der Wind stärker und ungehindert weht. Wobei dieser Plan, dem Meer mit seiner empfindlichem Ökosystem schaden würden, wie stark und nachhaltig kann man noch nicht genau sagen.


METHANGAS entsteht bei der Zersetzung von organischem Material. Unter hohem Druck und niedrigen Temperaturen wird Methangas dann zu Methanhydrat oder auch Methaneis genannt. Es kommt hauptsächlich in tiefen zwischen 500 - 1000 Meter vor, aber es gibt auch tiefer gelegenere Felder. An den Küsten haben sich so über Jahrtausende riesige Methanhydratfelder gebildet. Die darin vorhandene Energie ist größer als die von Kohle, Erdgas und Erdöl zusammen und das weltweit! Damit würde die Menschheit eine Weile auskommen. Doch das gefährliche an Methan ist, es ist 20 - 30 mal gefährlicher sprich, schädlicher als CO2. Also würde die gedankenlose Verbrennung den Treibhauseffekt rasant und unaufhaltsam voranschreiten lassen. Das Methangas ist ein sehr gefährliches Gas, was es sich sehr schnell entzünden kann. Methan ist leider dennoch für unsere heutige Welt von großer Bedeutung, da Methan für die technische Synthese von Wasserstoff, Ethin, Blausäure und vielen weiteren Stoffen notwendig ist. Nicht das schon allein die Verbrennung von Methangas schlimm ist, nein Methangas entsteht auch im Magen von Rindern und anderen Wiederkäuern (Ausstoß von 150 - 250 l am Tag) was in die Atmosphäre entweicht UND dort bleibt ca. 14 Jahre. Aber das ist immer noch nicht alles, der letzte große Methangas Verursacher ist der Reis! Überall dort wo Reis angebaut wird, entsteht durch organische Prozesse Methangas, was auch in die Atmosphäre gelangt. Fazit: Methangas beinhaltet wirklich viel Energie aber noch mehr Gefahren und Risiken. Es ist keine Alternative und keine Lösung für unser Problem. Methangas wird zwar als erneuerbare Energiequelle angesehen, aber kann den Planeten nicht vor der Klimakatastrophe retten.

Also wir sehen das es keinen Ultimative Energiequelle gibt, die unseren Energiehunger alleine stillen kann, zumindest noch nicht. Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen das es eine Kombination aus allen Quellen wird, oder wir eine neue entdecken. Viel Zukunft hätte evtl. auch die Fusionsenergie! Was wo hinkommt, wird man sich Regional anschauen und entscheiden müssen! Auf jeden Fall kann man komplett auf Erdöl, Erdgas, Kohle und Atomenergie verzichten. Es geht! Es gibt genug Alternativen dazu und wenn sie Sinnvoll eingesetzt werden dann wird es jedem Land einen Vorteil bringen. Ein Land wäre unabhängig in Sachen Energiegewinnung von anderen Ländern. Man muss nicht mehr teuer Strom aus einem anderen Land einkaufen. Das Geld das man sparen würden, könnte man sofort in die Ausbauung von umweltfreundlichen Kraftwerken und/oder erneuerbare Energiequellen investieren. Somit schließt sich der Kreislauf wieder. Für jeden gibt es dann günstigen und unbegrenzten Strom und das alles, ohne das wir der Umwelt bzw. dem Klima zerstören oder Schaden zufügen.

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Karten über Erdwärme Sonneneinstrahlung, Windstärke und Methanhydratfelder


Diagramme , Grafiken und Statistiken


Erdwärmeföderung und Methanatom


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